Fast drei Jahrzente "Mütterzentrum Traunstein e.V" in unserem Landkreis

Stationen der Entwicklung des Mütterzentrum Traunstein e. V. (MüZe)

"das MüZe ist eine tolle Einrichtung, für Kleinkinder und Babys, denen die Gelegeheit gegeben wird, sich mit Gleichaltigen außerhalb der eigenen vier Wände zu treffen"

Besucherin 26 Jahre (3 Kinder)

„ich weiß gar nicht, was ich ohne das Mütterzentrum machen würde, ich wäre total alleine“. 

Eine Besucherin, 65 Jahre

November 1985

Entstehung einer Mütterzentrumsinitiative 

aus bereits bestehenden Elternarbeits- und Selbsthilfegruppen (Stillgruppe, Mutter- Kind-Gruppen)

April 1986

Am 11. April 1986 wird der Verein 

Mütterzentrum Traunstein e. V. gegründet.

Sommer 1986

Bemühungen um Finanzierung und Räume im August 1986, Zusage des Bayer. Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung für eine von drei Modellförderung in Bayern.

Dezember 1986

Nach langer Suche nach eigenen Räumen, Eröffnung und Einweihung des Zentrums. Schon nach kurzer Zeit bewährt sich das Konzept.

Das MüZe 1986

in der

Herzog-Otto-Str.

Jahr 1987

Großer Besucherstrom aus dem gesamten Landkreis. Schon damals suchten Familien mit spezifischen Problemen Rat und Hilfe im Mütterzentrum. Es entwickelte sich binnen kürzester Zeit eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Behörden, Beratungsstellen und anderen Institutionen. Schnell erreichte das MüZe einen hohen Bekanntheitsgrad, insbesondere durch eine im September 1987 ausgestrahlte Sendung der Reihe „Kinder, Kinder“ im ZDF. Ende 1987 wurden zur größten Bestürzung der engagierten Eltern die Räume wegen Kinderlärms gekündigt. 

Jahr 1988

Es folgen Monate, in denen die Raumsuche viel Kraft und Optimismus kostete. Ist es schon für Familien mit mehreren Kindern fast unmöglich eine geeignete Wohnung zu finden, so erst recht für eine Elterninitiative, bei der ganze „Horden“ von Kindern vermutet werden. Durch einen Glücksfall kamen wir in Kontakt mit Herrn Dr. Ewald Wagner, Besitzer eines renovierungsbedürftigen Hauses mit Herz und Engagement für Familien mit Kindern. Er war sehr schnell begeistert von unserer Idee und renovierte das Haus nach unseren Bedürfnissen. Wir bekamen einen Mietvertrag über einige Jahre zu einer angemessenen Miete.

Jahr 1989/90

Bedingt durch die größeren Räume entwickelte sich der Besucher- und Mitarbeiter(innen)strom ständig aufwärts. In zunehmenden Masse traten Frauen mit Gewaltproblemen an uns heran, mit der Bitte um Hilfe und Unterbringung. Diese Tatsache stellte uns vor größere Schwierigkeiten. Eine geeignete Unterbringungsmöglichkeit im Landkreis gab es nicht. Auf Betreiben des Mütterzentrums und der Frauengruppierung von CSU und SPD plante das Landratsamt die Einrichtung von Schutzräumen für misshandelte Frauen.

Jahr 1992

Das bayerische Staatsministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit fördert alle bayrischen Mütterzentren mit einer Sockelfinanzierung. Auch unsere Arbeit wird dadurch sehr erleichtert.

Jahr 1993

Das Konzept der Krisenwohnung hat sich bewährt. Der Notruf und auch die Wohnung  wurden von den Frauen angenommen.

Jahr 1994- 1997

Das Zentrum läuft und die Besucher strömen nur so in das Mütterzentrum.

Jahr 1996

10 Jahre Mütterzentrum wird gebührend gefeiert, es kam auch hoher Besuch aus der Politik. Familienministerin Frau Barbar Stamm, Herr Alios Glück, Herr Dr.Peter Ramsauer und Frau Susanne Ramsauer, Landrat Herr Jakop Strobl, Oberbürgermeister Fritz Stahl.

Jahr 1997

Das MüZe bekommt Besuch von der Vorsitzenden der

SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag Frau Renate Schmidt.

Jahr 1997- 2000

Nach der Renovierung wird das MüZe weiter gut besucht. Es zeichnen sich erste Tendenzen im Bezug auf Bedarf nach Kinderbetreuung ab. Die Zahl berufstätiger Mütter steigt in diesen Jahren stetig an.

Jahr 2001

Das Mütterzentrum unterstützt den Agenda Arbeitskreis Soziales in Trostberg bei der Gründung eines Alleinerziehenden Treffs in Trostberg.

Jahr 2002

Das Mütterzentrum hat größeren Raumbedarf für Kinderbetreuung. Die Räume werden umgebaut und renoviert. 

Jahr 2003-2006

Nach dem Umbau entstehen neue Angebote, die die Besucherzahlen in die Höhe treiben. Leider bringt der massive Spendenrückgang das MüZe immer wieder in große Existenznöte. Der höchste Eigenanteil eines Mütterzentrums in ganz Bayern ist für den Verein immer schwieriger aufzubringen.

Jahr 2006

20 Jahre MüZe, bei den Feierlichkeiten konnten wir uns wieder auf hohen Besuch aus der Politik freuen. Familienministerin Frau Stevens, Landrat Herr Hermann Steinmaßl, .Zweite Bürgermeisterin und Grundunüngsmittglied des Mütterzentrums Frau Waltraud Wiesholer- Niederlöhner.

Jahr 2007

Das MüZe bekommt hohen Besuch von der Bundesfamilienministerin Frau Ursula von der Leyen, in Begleitung von unserem Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. Frau Ursula von der Leyen hat auch Zeit mitgebracht um einige familienpolitische Themen zu diskutieren. 

Jahr 2006 bis 2011

In den vergangenen fünf Jahren wurde das Mütterzentrum mit den Bedürfnissen der Eltern nach flexibler Kinderbetreuung grade zu überrannt. Beim 20jährigen Bestehen gab es eine Spielgruppe mit zehn Plätzen. In den vergangenen Jahren bis 2010 sind vier Gruppen entstanden mit über vierzig Plätzen. Der Ruf der Eltern nach einer Kinderkrippe mit flexiblen Öffnungszeiten und der Verbindung mit dem Mütterzentrum Traunstein als Familienselbsthilfeprojekt wurde immer größer. Im Sommer 2010 entschloss sich das Team aus Leitung und Mitarbeitern bei einer Klausurtagung die Vision 24-Std. Kita und Mütterzentrum unter einem Dach umzusetzen. Dabei stießen wir durch unsere großen finanziellen Schwierigkeiten immer wieder auf Stolpersteine, so dass es fast unmöglich schien die Vision umzusetzen. Ende des Jahres 2010 erhielten wir allerdings durch die Vermittlung des Bundesverkehrsministers Dr. Peter Ramsauer eine Großspende in Höhe von 40.000 Euro, die es plötzlich möglich machte die Idee vielleicht doch zu verwirklichen. Herrn Dr. Ramsauer und seiner Frau, unserer Schirmherrin, sind wir hierbei zu größtem Dank verpflichtet. Im Sommer 2011 wurde die Krippe mit vorläufig 26 Plätzen innerhalb von nur sechs Wochen eröffnet. Dabei hat das Leitungsteam schier unmögliches wahr gemacht und bald Tag und Nacht an Konzept, Personal und Räumen gearbeitet. So konnten wir wie versprochen im September eröffnen und jetzt schon 26 Kindern unter drei Jahren einen flexiblen Betreuungsplatz anbieten. Für das Jahr 2012 ist ein Neubau geplant, in dem es weitere flexible Krippenplätz geben soll. 

Das MüZe-Cafe erfreut sich seit 25 Jahren großer Beliebtheit und wird nach wie vor von jungen Eltern zum Frühstücken und Kaffee trinken genutzt. Die Küche des Mütterzentrums kocht seit circa drei Jahren für das Mütterzentrum, die Kinderkrippe und viele Schulklassen der Stadt Traunstein ein frisches Mittagessen, das zu besonders familienfreundlichen Konditionen angeboten wird. 

Das Team der Kinderbetreuung wird in den letzten Jahren immer wieder für Feste und andere Veranstaltungen von der Werbegemeinschaft Traunstein und ähnlichen Anbietern für Kinderbetreuung gebucht (z.B. Rosentage, Truna).

Jahr 2012 bis 2015

Der Neubau der Kinderkrippe Himmelszelt wird wahr und die Bauarbeiten dauerten, dank guter Planung und der sehr guten Zusammenarbeit zwischen der Trägerleitung und dem Architekten Herrn Leonhard sowie den Handwerksfirmen, nur ganze 8 Monate. Im Januar 2014 konnten wir das wunderschöne neue Haus beziehen. Wir haben hier nun Platz für 52 Kinder von eins bis drei Jahren.

Jahr 2011

Das 25 Jährige wird groß gefeiert und auch diesmal kommt hoher Besuch aus der Politik viele Freunde und vor allem auch wieder einige Grundungsmitglieder des Mütterzentrums

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